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Nationencup: U19 hält gegen Lettland mit, Österreich in Schranken verwiesen 0

Der zweite Spieltag des Nationencups in Döbeln beginnt mit zwei guten Ergebnissen für die deutschen Mannschaften. Den Anfang machen die U19 Damen, die mit einem 0:6 gegen den Weltrang 6. Lettland sehr gut mithielten. Im Anschluss holten sich die A-Damen gegen Österreich 21:1 einen überlegenen Sieg.

Um 9 Uhr ging es an diesem zweiten Tag des Nationencups mit der Begegnung U19 Deutschland gegen die Damen Nationalmannschaft Lettlands los. Trotz der frühen Stunde waren die Zuschauer auf den Rängen der Döbelner Stadtsporthalle hellwach und gaben alles, um die richtige Stimmung in Halle zu bringen.

Das erste Drittel begann und die Damen der U19 machten den Lettinnen das Spiel von Anfang an nicht leicht. Sie hielten das Tempo mit und erhöhten den Druck auf die lettische Mannschaft mit Torchancen. In der 10. Minute erzielte Luize Bilinska für die Lettinnen den ersten Treffer. Die U 19 kämpfte und hatte in der 17. Min wieder einen guten Lauf auf das lettische Tor. Die jungen deutschen Damen zeigten den Lettinnen, dass mit ihnen durchaus zu rechnen ist. Das erste Drittel entschied die lettische Mannschaft mit 1:0 für sich.

Gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts beförderten die Lettinnen zweimal den Ball ins deutsche Netz. In der 8. Spielminute baute Luize Bilinska die Führung für Lettland aus, auf der Anzeigetafel erschien das 4:0. Die Partie blieb spannend, für die deutsche U19 gab es weitere gute Chancen. Ein Treffer war leider nicht drin. Es blieb beim 4:0 für Lettland. Das letzte Drittel strapazierte die Nerven des Publikums weiter. Die U19 lief einige Angriffe auf das lettische Tor und konnte den Ball einfach nicht im Netz versenken. Die 7. Minute brachte dann das 5:0 für Lettland. Diana Isjomina erhöhte die lettische Führung auf 6:0. Als Best Player wurden Diana Isjomina und Goalie Christa Brünn ausgezeichnet.

Österreich gegen Deutschland chancenlos

In den ersten 20 Minuten der Partie beherrschten die deutschen Frauen das Spiel. Der erste Treffer landete in der 6. Minute im Tor der Österreicher. Verantwortlich dafür war Katja Timmel nach einer Vorlage von Franziska Liebing. Vier Minuten später traf Laura Neumann erneut. Weitere Treffer erzielten Ina Jensen (2) und Anne-Marie Mietz, zur Pause gab es somit einen 0:5 Zwischenstand.

Auch im zweiten Drittel sind die Frauen der deutschen Nationalauswahl überlegen. Österreich findet nicht zum Spiel, sondern muss die ständigen Angriffe der deutschen Mannschaft abwehren. Wieder ist es Ina Jensen die in der 4. Minute den Ball im Netz der Österreicher versenkt. Es folgen noch weitere fünf Treffer. Der Gegner wirkt konzeptlos und lässt viele Lücken für die Deutschen zum Kombinieren offen. Nach 40 Spielminuten stand auf der Anzeigetafel der Döbelner Stadtsporthalle ein 0:11. Live-Ticker-Schreiberlingen kamen des Öfteren mit dem Tor-Notieren hinterher.

Genauigkeit gegen Lettland steigern

Die letzten 20 Minuten des Spiels brachten keine Wende. Angriffe der österreichischen Nationalmannschaft waren noch seltener als im vorherigen Spielverlauf. Nahezu problemlos nahmen die deutschen Damen den österreichischen Spielerinnen die Bälle ab, nutzten die großen Freiräume. In der 50. Minute gelingt es dann plötzlich: Österreich erzielt das erste Tor im Turnier. Sandra Kral trifft nach einer Vorlage von Timna Parner. Danach sind aber die letzten Kraftreserven aufgebraucht und zwei Minuten später erhöhen die deutschen Spielerinnen auf 1:17. Bis zur 16. Spielminute erzielt die deutsche A-Auswahl insgesamt 21 Treffer – das ist das höchste Länderspiel-Ergebnis der Deutschen und damit Rekord. Für das Spiel gegen Lettland wird es jedoch entscheidend sein, ob sich die Damen von Simon Brechbühler auf das schnellerer und anspruchsvollere Spielniveau umstellen können. Definitiv muss die Passgenauigkeit verbessern, um das gute Level auch gegen Lettland fahren zu können.

“Es ist wichtig, dass wir auf Gegner wie Österreich treffen, gegen die wir das Spiel machen müssen”, so Coach Brechbühler nach dem Spiel. Gegen WM-Gegner wie Japan oder Kanada will die Damen Nati ebenso der Match Maker sein, dem Kontrahenten das Spiel aufdrücken. “Das müssen wir lernen und heute war eine ideale Gelegenheit dies zu üben”, so Brechbühler weiter.

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