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Brisante Frühjahrsklassiker in der Bundesliga 0

Am Wochenende steht die letzte Bergwertung der diesjährigen Bundesliga-Saison an. Während die formstärksten Teams der Punktspielserie, also Weißenfels und Kaufering, die Waden schonen, kämpft das Verfolgerfeld zwischen Rang drei und sechs um die zwei verbleibenden Halbfinal-Plätze. Im Best of three-Modus müssen also zwei Siege her, sonst kommt der Besenwagen und die Saison ist vorbei.

 

Überraschen Norddeutsche im Mittelgebirge?

 

Ungewollt spannend haben es die Red Devils aus Wernigerode anrollen lassen. Als Dritter haben sie zum Auftakt ihrer Viertelfinalserie am vergangenem Wochenende beim Tabellensechsten in Lilienthal verloren. Nach dem 5:7 könnte es bereits am Samstag ein böses Erwachen geben – aber sind Norddeutsche wirklich die besseren Kletterer? Die Entscheidung fällt ab Samstag ab 18 Uhr in der Stadtfeldhalle Wernigerode. Und die liegt übrigens, vom Bremer Vorort Lilienthal gesehen, 237 Höhenmeter bergauf.

 

Auf ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen haben sich die Leipziger vom MFBC gegen die Berliner eingelassen. Mit 5:4 rettete der Vorjahresmeister vergangenen Sonntag zwar den ersten von zwei nötigen Siegen ins Ziel, aber ganz abgehängt scheinen die Berliner noch nicht. Auf die Zielgeraden geht es in der Nebenhalle der Max-Schmeling-Halle in Berlin am Samstag ab 18.30 Uhr.

 

Rattenrennen gegen den Abstieg

 

Im Gegensatz zum Vorderfeld befinden sich die vier schlechtplatziertesten Teams eher in einem Rattenrennen – immerhin: Die Etappensieger können die Saison abhaken und den Klassenerhalt feiern. Für die Verlierer geht es in ein direktes Duell, dessen Verlierer dann sogar direkt absteigt.

 

Dresden und Chemnitz haben sich beste Ausgangspositionen erarbeitet, noch knapp nach dem Hauptfeld ins Ziel zu rollen. Die Unihockey Igels gewannen in Döbeln mit 8:5, so dass der UHC nun zweimal in Folge feiern muss, um noch an Dresden vorbeizuziehen. Pikant: In den 16-Punktspielen hat Döbeln überhaupt erst einmal gewonnen (5:2 am dritten Spieltag gegen Hamburg) und dies auch noch zu Hause. Überraschender Zieleinlauf? Aufklärung gibt am Samstag ab 14 Uhr.

 

Der Auftakt in die Play down-Serie steht exemplarisch für die gesamte Saison der ETV Piranhhas – denn die läuft für den einstigen Perspektiv-Titelkandidaten irgendwie Panne. Nach dem 5:7 in Chemnitz in der Vorwoche müssen die Hamburger nun das Tempo gewaltig anziehen. Start ist am Samstag ab 18 Uhr.

 

Bonn und Dümpten eine Länge vorn

Und noch ein Blick auf das Aufstiegsrennen: In Bonn kann sich der SSF am Samstag das Aufstiegsspiel-Finalticket gegen die Saalebiber Halle sichern. In Sachsen-Anhalt gewannen die Bonner in der Vorwoche mit 6:4. Nicht weniger spannend wird es in Leipzig, wo der SC DHfK nach der 5:6-Pleite gegen die Dümptener Füchse am vergangenen Samstag nun gewaltig Boden gut machen muss.

 

Foto: Esko Kurvinen (Flickr)

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