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SSF Bonn feiert Herren Kleinfeld-Titel 0

„Immer wieder volle Tribünen, durchweg gute Stimmung und am Ende ein packendes Finale“, fasst Pascal Riedel vom TSV Schwarzenbek, Ausrichter der Herren-Kleinfeld Stena Line Deutsche Meisterschaft, zusammen. Hinzu kommen ein großes lokales Medienecho und ein sehr positives Feedback der teilnehmenden Vereine. Kurzum: Die DM in Schwarzenbek war ein voller Erfolg, woran auch der achte Platz des Ausrichter-Teams nichts änderte.

Rein sportlich waren die Teams aus dem Süden und Westen auf dem Kleinfeld tonangebend. Bitter: Die akribisch vorbereiteten Hochdahler stolperten im Halbfinale gegen den späteren Sieger SSF Bonn. Letztere trafen in einem umkämpften Endspiel auf Nürnberg, die in ihrem Halbfinale immerhin die Kleinfeld-Vertretung des Zweitliga-Aufsteigers TV Schriesheim aus dem Weg geräumt hatten.

Pascal Riedel vom TSV Schwarzenbek stand floorball.de Rede und Antwort:

Pascal, war Bonn am Ende der verdiente Sieger?

Das Finale war der krönende Abschluss eines sportlich großartigen Meisterschaftswochenendes. Es gab einige Spiele, die wirklich spannend waren, aber diese beiden Teams haben die Finalteilnahme wirklich verdient. Den Zuschauern wurde ein Floorballspiel auf höchsten Niveau geboten, das durch seine hohe Intensität und damit verbunden vielen Zeitstrafen geprägt war. Sieben der elf Tore wurden in Überzahl erzielt – ich denke, allein das zeigt, wie umkämpft und ausgeglichen dieses Finale verlief. Etwa acht Minuten vor Schluss erkämpften sich die Nürnberger eine zwei Tore Führung, bevor die Dragons abermals durch eine Nürnberger Zeitstrafe zum 5:5 ausgleichen konnten. Nur 26 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gerieten die Nürnberger erneut in Unterzahl, so dass es nur 36 Sekunden der Overtime brauchte, bis Bonn das entscheidende Siegestor erzielte. Spannender, ausgeglichener und mitreißender konnte das Finale nicht sein und den Sieg hätten wirkliche beide Teams verdient gehabt.

Wie war die Zuschauer- und Medienresonanz, für euch zufriedenstellend?

Ja, definitiv! Höhepunkt der Resonanz waren selbstverständlich die Schwarzenbeker Spiele, wo die Tribünen wirklich kaum noch Sitzplätze boten. Aber auch während der restlichen Spiele war durchaus ein großes Interesse zu vermerken. Gerade die Medienpräsenz ist an dieser Stelle besonders hervorzuheben. Es wurden über das gesamte Wochenende von u.a. mehreren Vertretern lokaler Medien mehr als 2.000 Bilder geschossen. Direkt am Montag wurde dann ein großer Artikel in der Lauenburgischen Landeszeitung abgedruckt, in dem von unserem Wochenende ausführlich berichtet wurde.

Was sagst du zu eurem sportlichen Abschneiden?

Ich denke, wir können wirklich alle zufrieden sein. Unser Ziel war es, als DM-Neuling Erfahrungen im Spiel gegen stärkere Teams zu sammeln. Und das ist uns definitiv gelungen. Wir haben es geschafft, dem ein oder anderen Gegner das Siegen schwer zu machen und das Spiel über ordentlich an den Punkten zu ziehen. Das hat jeden einzelnen von uns motiviert und gezeigt, dass wir als Mannschaft auf dem richtigen Weg sind und nicht zu unrecht im nächsten Jahr in der Regionalliga spielen werden. Die gesammelten Erfahrungen werden uns dabei helfen, unsere Spielqualität in der kommenden Saison weiter zu verbessern. Die Platzierung vergangenes Wochenende ist dabei eher nebensächlich.

Gab es noch Besonderheiten?

Vor dem Spiel um Platz 3 durften wir eine Auswahl unseres Zumbateams begrüßen, die in der Halle noch einmal ordentlich für Stimmung gesorgt hat. Auch das Private-Viewing am Samstagabend war ein voller Erfolg. Insgesamt kann man sagen, dass der Ablauf wirklich reibungslos verlief und aus meiner Sicht ein wirklich gutes Verhältnis zwischen Helfern und Teams vorherrschte. Und gerade das positive Feedback der Teilnehmer freut mich persönlich sehr. Das einzige, was ich an dieser Stelle noch einmal loswerden möchte, ist der Dank an das wirklich herausragende Engagement aller beteiligten Helfer, die sowohl uns als auch allen anderen Mannschaften dieses Event ermöglicht haben. Ohne sie wäre das Wochenende nicht zu dem geworden, was es war!

 

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