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„Wir wollen den ein oder anderen Großen ärgern“ 0

Die Serie der Stena Line Deutschen Meisterschaften geht auf die Zielgeraden. Parallel zur U15-Kleinfeld-Konkurrenz in Gettorf wird am Samstag, den 21. Juni, und Sonntag, den 22. Juni, in Schwarzenbek der Deutsche Kleinfeld-Meister der Herren gesucht. Wir sprachen mit Pascal Riedel vom Ausrichterverein TSV Schwarzenbek, der am Wochenende sieben hochmotivierte Herren-Teams erwartet.

Pascal Riedel, was war bislang der größte Erfolg, den euer Verein feiern konnte?

Wir bei uns im Verein sind besonders im Jugendbereich breit aufgestellt und konnten im vergangenen Jahr die Landesmeisterschaft in der U11 feiern. Bereits in der Saison 2010/2011 qualifizierte sich unsere U17 Mannschaft in einem denkbar knappen Saisonfinale auf Föhr, bei dem das Torverhältnis über die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Hamburg entschied. Ich selbst war dort auch als Spieler dabei und kann nur für die Mannschaft und den Verein sagen, dass es eine erste wichtige und auch große Erfahrung war. Am Ende des Turniers erreichten wir zwar nur den siebten Platz, waren aber dennoch mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden. Sicherlich gibt uns diese Platzierung einen Anlass in diesem Jahr vor heimischem Publikum noch ein wenig mehr herauszuholen.

Welches Ziel hat sich euer Herren-Team für die Stena Line Herren-Kleinfeld Deutsche Meisterschaft gesetzt?

Im Angesicht der Tatsache, dass bis vor zwei Monaten niemand von uns daran gedacht hat, bei einer Deutschen Meisterschaft zu spielen, sind die Freuden über die Teilnahme im Moment wesentlich größer als die Erwartungen. Vor einem Monat fanden bei uns in Schwarzenbek die Play Offs um den Aufstieg in die Regionalliga statt, bei denen wir schon eine Zuschauerkulisse wie nie zuvor hatten. Kommendes Wochenende hoffe ich, dass wir mit dem Publikum im Rücken an die Leistungen dieser Saison anknüpfen können und trotz unserer vermeidlichen Außenseiterrolle, als ehemaliger Verbandsligist, den einen oder anderen „Großen“ ärgern können. Und ich denke, mit einer guten Teamleistung – darauf kommt es an – kann uns das auch gelingen.

Was können die anreisenden Teams erwarten?

Trotz der, wie ich finde, sehr knappen Vorbereitungszeit von zwei Monaten, denke ich, haben wir für alle beteiligten, sowohl Zuschauer als auch Akteure, ein ansprechendes Programm auf die Beine gestellt. Neben einer professionellen Hallenmoderation wird es individuelle Torsongs sowie Einlaufmusiken für die Vereine geben. Selbstverständlich ist auch für den einen oder anderen lustigen Einspieljingle gesorgt, um auch unseren Zuschauern in den Spielpausen eine Unterhaltung bieten zu können. Des Weiteren haben wir die benachbarte Sporthalle als Einspielhalle eingerichtet, in der sich die Teams dann frühzeitig und mit ausreichend Platz aufwärmen können. Für daheim gebliebene Fans haben wir zusätzlich den Social Media-Kanälen von Floorball Deutschland auf unserer Homepage einen Live Ticker eingerichtet über den die Spiele verfolgt werden können (www.floorball-schwarzenbek.de/live_ticker/).

Gerade in der lokalen Presse und Geschäften haben wir ordentlich Werbung gemacht, so dass wir mit einigen Zuschauern rechnen, gerade auch aus dem Grund, dass Stena Line Deutsche Meisterschaften bei unserer Vereins- und Stadtgröße ein eher selteneres Event sidn. Abends wird es dann ein im Privaten organisiertes Fußballgucken geben, bei dem wir uns auf das Deutschlandspiel einstimmen.

Was erhofft ihr euch von der Ausrichtung des Turniers?

Wie eben schon erwähnt, haben wir gerade bei uns in den lokalen Geschäften und in der Presse versucht, möglichst viele Menschen von der Ausrichtung der Meisterschaft zu informieren und begeistern die Veranstaltung zu besuchen. Neben Tischtennis richten wir als erste Sportart überhaupt eine DM in Schwarzenbek aus. Dadurch erhoffen wir uns natürlich, den einen oder anderen Jugendlichen, der mit dem Besuch der Veranstaltung Blut leckt, so der Floorballergemeinde beitritt und sie in ihrem Wachstum unterstützt. Wir möchten außerdem, dass jeder einzelne mit einem guten Gefühl, schönen Erinnerungen an Schwarzenbek und an das Turnier wieder nach Hause fährt. Um das zu realisieren ist uns ein reibungsloser Ablauf sehr wichtig. Jeder einzelne Helfer hat im Vorfeld viel Zeit in das Event investiert und wir hoffen, dass sich diese Arbeit und Mühe durch ein schönes Turnierwochenende auszahlt.

 

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