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Remo Hubacher: Wir sind eine Mannschaft und wollen gemeinsam unsere Ziele erreichen 1

Am Donnerstag, den 1. Februar, startet die deutsche Floorball-Nationalmannschaft gegen Slowenien in die WM-Qualifikation. Wir haben uns vor dem Turnier mit dem neuen Bundestrainer Remo Hubacher unterhalten, der sich gemeinsam mit der Mannschaft seit vergangenen Freitag im tschechischen Brünn auf die Quali in der Slowakei vorberietet.

Remo Hubacher, mit welchem Ziel startest du ganz persönlich in deine erste WM-Qualifikation als Bundestrainer?

Das Hauptziel ist ganz klar die erfolgreiche Qualifikation für die WM in Prag. Diesem Ziel ordnen wir alles unter. Um diesen Weg erfolgreich gehen zu können, wollen wir die Tage vor der Quali optimal zu nutzen um bestmöglich vorbereitet in das Turnier zu starten.

Das Abenteuer Quali beginnt mit einem Trainingslager. Wie geht ihr das an und was macht ihr konkret?

Wir haben uns für ein Trainingslager in Brünn entschieden, weil die Strecke nach Nitra denkbar kurz ist. Zudem finden wir hier super Bedingungen vor. So absolvieren wir zwei Testspiele gegen Znojmo (12. der Superliga) und gegen Hattrick Brno (1. Liga). Wir finden auf dem Campus der Technischen Universität in Brünn optimale Trainingsbedingungen vor und fühlen uns hier sehr wohl.  Zudem werden wir hier vor Ort bestmöglich von Pavel Skazko unterstützt. Sportdirektor Moritz Moersch hat mit Pavel gemeinsam das gesamte Trainingslager vorbereitet.

Im ersten Spiel am Donnerstag, den 1. Februar, wartet als Gegner Slowenien, die bereits am Tag zuvor ins Turnier starten. Hier ist die deutsche Mannschaft Favorit. Inwiefern ist eine solche Konstellation problematisch, zumal der Weg nach Prag unter Umständen auch über die Tordifferenz führen kann?

Wir werden am Mittwoch mit der gesamten Mannschaft das Spiel Slowenien gegen Slowakei besuchen. Da wir erst einen Tag später in das Turnier starten, können wir unsere Jungs perfekt auf den ersten Gegner und das gesamte Turnier einstellen. Die Slowenen verfügen über einige gute Spieler. Es wäre vermessen beim Spiel gegen die Slowenen an die Tordifferenz zu denken. Oberste Priorität hat erstmal ein Sieg. Alles andere wird sich dann hoffentlich ergeben.

Was erwartest du von deinen Jungs im Turnier? Und gibt es diesbezüglich Unterschiede hinsichtlich des Alters? Müssen erfahrene Spieler mehr oder anderes leisten als die Rookies in der Mannschaft? 

Wir haben wirklich einen sehr guten Mix im Team mit alten Hasen und einigen Jungspunden. Die Chemie stimmt und die Stimmung ist gut. Es ist natürlich optimal, auf die Erfahrung einiger Spieler zurückgreifen zu können. Die Erwartungshaltung unsererseits ist, dass wir als EINE MANNSCHAFT GEMEINSAM unser Ziel erreichen. Wir sind auf dem richtigen Weg und wachsen für diese Gemeinsamkeit sehr gut zusammen!

Worauf freust du dich persönlich am meisten?

Wenn man bedenkt, was einige Spieler seit Jahren auf sich nehmen um Deutschland international zu vertreten, kann man nur den Hut ziehen und stolz darauf sein.  Grundsätzlich macht es einfach richtig Spaß mit den Jungs und dem Staff zu arbeiten. Man spürt einen sehr großen Willen und die Bereitschaft wirklich alles für Deutschland zu geben. Auf diese Stimmung freue ich mich bei jedem Zusammenzug! Dazu kommen natürlich vier sehr schwierige, interessante und unterschiedliche Spiele in Nitra.

 

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