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1. FBL: Favoriten Leipzig und Weißenfels setzen Duftmarken 4

Von Michael Sender

Endlich wieder Floorball! Der erste Spieltag der 1.Floorball-Bundesliga (1.FBL) kann sich sehen lassen: 56 Tore in fünf Begegnungen unterstreichen den Torhunger der Erstligisten. Meister Leipzig und Rekordchampion Weißenfels zeigten mit deutlichen Siegen ihre Frühform. Chemnitz machte es sogar zweistellig. Besonders knapp ging es zwischen Bonn und Berlin zu. Spieltag eins in der Zusammenfassung.

ETV Piranhhas Hamburg – DJK Holzbüttgen 7:4 (2:2/2:1/3:1)

Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Holzbüttgen legte los wie die Feuerwehr und lag nach 137 Sekunden mit 2:0 in Front. Hamburg ließ sich nicht beirren und kam noch im 1. Drittel durch zwei Überzahltore (7. Minute /14.) zum Ausgleich. Dennis Schiffer hatte in kurzer Folge drei Strafzeiten kassiert. Danach wussten die Piranhhas zur rechten Zeit zuzubeißen.Die Gäste aus Kaarst mussten nach 30 Minuten durchgängig einem Rückstand hinterherlaufen, konnten das Spiel aber spannend halten. Spätestens der Treffer von Gideon Hempel (55.) zum 6:4 sorgte für die Entscheidung.

UHC Sparkasse Weißenfels – TV Schriesheim 9:3 (1:2/3:1/5:0)

Weißenfels brauchte eine Weile, um gegen Aufsteiger Schriesheim in Fahrt zu kommen. Erst ab dem Mittelabschnitt wusste der Unihockey Club zu überzeugen. Henry Backman drehte den 1:2-Rückstand per Doppelschlag. Und im dritten Drittel lief es dann ganz geschmeidig für den ersten Tabellenführer der Saison: Backman und Jonas Hoffmann waren mit jeweils drei Treffern die Matchwinner für Weißenfels.

SSF Dragons Bonn – Berlin Rockets 5:4 n.V. (1:0/3:2/0:2/1:0)

Bis kurz vor Schluss sah Bonn wie der sichere Sieger aus. Niklas Behrens (16./22.) hatte zum 2:0 vorgelegt, Berlin ließ sich nicht abschütteln und blieb immer wieder dran. 33 Sekunden vor Ende des zweiten Drittels konnte Safak Temel (40.) einen Berens-Pass zum 4:2 verwerten. Der Berliner Nackenschlag? Mitnichten! Es brauchte lange, doch am Ende fanden die Rockets innerhalb von 21 Sekunden die entscheidenden Lücken. Marten Bonk (57.) – mit zwei Toren und einer Vorlage auffällig – sowie Christian Keil (58.) schafften den umjubelten 4:4-Ausgleich für die Hauptstädter. Bonn unter Schock, aber nach der folgerichtigen Auszeit mit kühlem Kopf. In der Verlängerung sicherte Florian Weißkirchen (67.) seinen Drachen den Zusatzpunkt.

Red Devils Wernigerode – Floor Fighters Chemnitz 5:10 (1:2/2:5/2:3)

Den Namen Juhu Kivinen dürften sie in Wernigerode jetzt kennen. Der Finne war mit vier Toren und einer Vorlage maßgeblich am Chemnitzer Erfolg beteiligt. Nach dem ersten Spieltag ist er Topscorer der 1. FBL. Allein im Mittelabschnitt traf Kivinen dreimal ins Schwarze. Zwischenzeitlich führten die Floor Fighters mit 10:3 (51. Minute), ließen es dann aber etwas ruhiger angehen.

VfL Red Hocks Kaufering – MFBC Leipzig 2:7 (1:1/1:3/0:3)

Leipzigs Auswärtssieg war zu keiner Zeit gefährdet, auch wenn Kaufering zunächst führte. Der Mitteldeutsche Floorball Club (MFBC) brauchte schlichtweg ein bisschen Zeit, um in die Saison zu kommen. Der Meister siegte dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Neuzugang und letztjähriger Torschützenkönig Samuli Granlund scorte dabei am häufigsten für Leipzig (ein Tor, zwei Vorlagen).

Erster Tabellenführer der Saison 2019/2020 ist Weißenfels, gefolgt von Chemnitz und Leipzig. Detaillierte Statistiken sind im Saisonmanager von FD zu finden.

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