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1. FBL: Leipzig verliert beim Aufsteiger – Weißenfels nur noch theoretisch einholbar 4

Von Michael Sender

Rekordchampion Weißenfels ist quasi Hauptrunden-Meister! Durch einen ungefährdeten Sieg gegen Bonn und Leipzigs gleichzeitige Niederlage sind die Jungs aus Sachsen-Anhalt nur noch theoretisch einzuholen. Das Wochenende hatte es in sich: Dem Achtungserfolg gegen den MFBC ließ Schriesheim eine Niederlage gegen Kaufering folgen. Wernigerode drehte ein schon verloren geglaubtes Spiel.

Elf Punkte Vorsprung bei nur noch vier zu absolvierenden Spielen – es müsste schon ein Wunder geschehen, um Weißenfels vom Thron zu stoßen. Mit einem deutlichen 13:3-Heimsieg gegen Bonn machten Kapitän Tim Böttcher und sein Team deutlich, dass der UHC Sparkasse Weißenfels als Topfavorit in die Playoffs spazieren wird.

Schriesheim nämlich klaute Verfolger Leipzig alle drei Zähler beim spannenden 8:7-Heimerfolg. Alexander Burmeister (3 Tore, 1 Vorlage) Felix Künnecke (2 T, 2 V) und Felix Bauer (3 T, 1 V) waren mit je vier Scorerpunkten am Sieg beteiligt. Am Tag darauf überraschte Schriesheim wieder, diesmal im negativen Sinne: Bei Kellerkind Kaufering setzte es eine 5:6-Schlappe nach Verlängerung. Ein Eigentor entschied das Spiel. Felix Künnecke konnte trotz seiner vier Treffer die Niederlage nicht verhindern.

Die Red Hocks Kaufering präsentierten sich auch in Kaarst als äußerst unangenehmer Gegner. Gegen Holzbüttgen fuhren die Bayern einen 6:5-Dreier ein. Somit konnte die rote Laterne an Berlin weitergegeben werden.

Die Hauptstädter verloren am Wochenende zwei Spiele äußerst knapp. In Chemnitz (4:5) und in Hamburg (2:3) gingen die Rockets trotz guter Leistungen gänzlich leer aus. Neun Punkte auf der Habenseite sind deutlich zu wenig für den ambitionierten Klub. Der Abstiegskampf ist in vollem Gange. Einziger Trost: Bis Platz 7 sind es nur vier Punkte Abstand. Alles offen also.

Ganz schön knackig war die Partie in Wernigerode. Dort führte Hamburg nach dem ersten Drittel bereits mit fünf Toren! Kurz vor Ende des zweiten Drittels verkürzte Wernigerode auf 2:6. Es muss eine fulminante Kabinenansprache gegeben haben um mit nur zwei Blöcken im Schlussabschnitt zurückzukommen. Vojta Krupicka entschied das Spiel mit seinem 7:6-Treffer in der Overtime.

Die detaillierten Statistiken sind wie immer im Saisonmanager von Floorball Deutschland zu finden.

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