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1. FBL: Red Hocks mit Sensationssieg – Leipzig verkürzt Abstand zur Tabellenspitze 5

Von Michael Sender

Nicht zu glauben: Die Red Hocks Kaufering haben am Wochenende Spitzenreiter Weißenfels mit 8:5 wieder nach Hause geschickt. Leipzig nutzte den 15. Spieltag mit einem Kantersieg gegen Holzbüttgen und verkürzte den Abstand auf Weißenfels auf acht Zähler. Wernigerode und Schriesheim fuhren Auswärtssiege ein. Der Spieltag in der Übersicht.

MFBC Leipzig – DJK Holzbüttgen 13:4 (3:1 / 3:1 / 7:2)

Ohne Chance blieb Holzbüttgen beim Gastspiel in Leipzig. Im letzten Drittel kassierte das NRW-Team satte sieben Gegentreffer und kam unter die Räder. Die höchste Niederlage des Wochenendes ist eine bittere Pille. Samuli Granlund avancierte zum größten Spielverderber und steuerte zwei Tore und fünf Vorlagen für die Leipziger bei.

SSF Dragons Bonn – Red Devils Wernigerode 6:7 (3:2 / 1:2 / 2:3)

Bonn kassierte beim engen Duell gegen Wernigerode die vierte Niederlage in Folge. Der letzte Sieg gelang am 15. Dezember – lang ist es her. Dabei lieferten die Bundesstädter eine ordentliche Leistung gegen die Red Devils ab. Beide Teams lieferten sich einen ansehnlichen Schlagabtausch. Philip Andersson erzielte 88 Sekunden vor Schluss den Game-Winner und avancierte zum Matchwinner.

VfL Red Hocks Kaufering – UHC Sparkasse Weißenfels 8:5 (2:1 / 2:3 / 4:1)

Nur die Wenigsten hätten auf einen Sieg Kauferings gegen das Non-Plus-Ultra-Team der Liga gewettet. Die Bayern haben das geschafft, was in dieser Saison noch keiner anderen Mannschaft gelungen ist: Der 8:5-Heimsieg bedeutete die erste Niederlage in der regulären Spielzeit für den Unihockey Club aus Weißenfels. Maximilian Falkenberger (vier Tore, eine Vorlage) und Ricardo Wipfler (drei Tore) erwischten einen Sahnetag. Weißenfels‘ Platz an der Sonne ist damit aber noch lange nicht gefährdet.

ETV Piranhhas Hamburg – Floor Fighters Chemnitz 7:5 (3:0 / 3:3 / 1:2)

5:0 und 6:1 führte Hamburg schon gegen Chemnitz. Die Floor Fighters machten ihrem Namen alle Ehre und kämpften sich Anfang des Schlussabschnitts auf 6:4 heran, machten sich dann durch zwei Strafzeiten selbst das Leben schwer. Hamburgs Sieg geht letztlich in Ordnung.

Berlin Rockets – TV Schriesheim 5:6 n. V. (2:2 / 2:1 / 1:2 / 0:1)

Die engste Begegnung gab es in der Berliner Lilli-Henoch-Sporthalle zu sehen. Die Rockets kassierten beim 5:6 nach Verlängerung gegen Schriesheim die dritte Niederlage mit einem Tor Unterschied in Folge. Schriesheims Alexander Burmeister (2 T, 4 V) und Adrian Braune  (3 T, 2 V) waren das Duo Infernale. Braune erzielte das entscheidende Tor in der 8. Minute der Verlängerung.

In der Tabelle hat Weißenfels nach 15 Spieltagen mit 41 Punkten die Nase vorn. Es folgen Leipzig (33 Punkte) und Chemnitz (30). Hinter den Verfolgern tut sich eine größere Lücke auf. Überraschend liegt Aufsteiger Schriesheim (23) auf Rang vier. Bonn (13) und Berlin (10) haben sich im Tabellenkeller eingerichtet.

Alle Statistiken zum Spieltag sind im Saisonmanager von FD zu finden.

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