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1. FBL: MFBC, UHC und DJK tadellos

Führungstrio nach fünf Spielen ohne Punktverlust

Von Michael Sender

Das Toreschießen geht munter weiter in der 1. Floorball-Bundesliga (1. FBL). Das Führungstrio um Leipzig, Weißenfels und Holzbüttgen kommt nach fünf Spielen auf die volle Punkteausbeute. Jedoch mussten sich alle drei am Wochenende ihre Siege hart erarbeiten. Die Ligakonkurrenten machen es den Favoriten durch taktische Feinarbeit zunehmend schwerer. Drei von fünf Spielen am Wochenende endeten mit einem Tor Differenz. Die Liga rückt zusammen. Die Spiele im Überblick.

Berlin Rockets – MFBC Leipzig 5:7 (2:4 / 0:0 / 3:3)

Berlin erwischte einen guten Start und ging zwei mal in Führung. Zeitnah konnte der Favorit aus Leipzig die Partie jedoch drehen und ging mit zwei Toren Vorsprung in die erste Pause. Nach einem torlosen Mitteldrittel baute der MFBC zwischenzeitlich seine Führung auf 7:3 aus und sparte zum Ende der Partie etwas Kraft.

VfL Red Hocks Kaufering – DJK Holzbüttgen 9:10 (0:1 / 3:4 / 6:5)

Den größten Teil des Spiels lief Kaufering einem Rückstand hinterher. Die Gäste aus Holzbüttgen hatten mit Niklas Stammen (4 Tore), Janos Bröker (1 T, 4 V) und Nils Hofferbert (2 T, 1 V) gleich drei Scoringmaschinen in ihren Reihen. Mit insgesamt 50 Treffern in fünf Spielen haben die Niederrheiner den besten Sturm der Liga. Kaufering ist nach vier Spielen weiter punktlos.

SSF Dragons Bonn – Floor Fighters Chemnitz 6:7 (1:2 / 3:3 / 2:2)

Es war das große Jubiläumsspiel für Florian Weißkirchen. Der Bonner Dauerscorer lief zum 100sten mal für die SSF-Herren auf. Am Ende blieben die Rheinländer punktlos, weil die entscheidenden Momente nicht genutzt wurden. 66 Sekunden vor dem Ende beim Spielstand von 6:6 kassierte der Chemnitzer Maximilian Schröder zwei Strafminuten. Statt das Powerplay zu nutzen, kassierte Jakub Holes eine Strafe. Es kam noch dicker: Gustav Peters setzte neun Sekunden vor dem Schluss den Stich ins Bonner Herz, Chemnitz gewann 7:6 und ließ die Hausherren samt Jubilar Weißkirchen punktlos in der Halle sitzen.

UHC Sparkasse Weißenfels – ETV Piranhhas Hamburg 7:6 (2:2 / 3:2 / 2:2)

Überraschend stark präsentierten sich die Piranhhas beim Rekordmeister. Letztlich durfte sich das Weißenfelser Team bei ihrem Teufelsfinnen Teemu Tapani Kummunmäki bedanken, der in der Schlussphase das Spiel mit seinen Treffern zwei und drei noch drehte. Sonst wäre es zu einer faustdicken Überraschung gekommen.

SC DHfK Leipzig – Blau-Weiß 96 Schenefeld 10:6 (0:2 / 4:3 / 6:1)

Erster Erstliga-Sieg für die Jungs von der Deutschen Hochschule für Körperkultur! Danach sah es zunächst nicht aus. Zwischenzeitlich lagen die Hausherren 0:3 zurück. Im Schlussabschnitt ließ sich Schenefeld zu vermeidbaren Strafzeiten hinreißen und verlor dadurch den Faden. Leipzigs Paul Siegmund (4 T, 2 V) avancierte mit sechs Scorerpunkten zum Matchwinner.

Das Spiel zwischen Wernigerode und Schriesheim musste verlegt werden.

In der Tabelle bleibt der MFBC Leipzig Spitzenreiter, gefolgt von den punktgleichen Teams aus Weißenfels und Holzbüttgen. Kaufering und Wernigerode zieren punktlos das Tabellenende. An den kommenden beiden Wochenenden pausiert die Liga. Am 24./25. Oktober geht es dann weiter.

Alle detaillierten Statistiken des Spieltages sind im Saisonmanager von Floorball Deutschland zu finden.

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