E-Mail an alle Kommissionsmitglieder: rsk@floorball.de

Leiter der RSK
Dario Neitzel
Wilhelm-Pieck-Straße 5
06895 Zahna-Elster
 
mobil: +49 (0)179 6064335
skype: / 
mail: d.neitzel@floorball.de

Aufgabenbereiche:

  • Ansprechpartner für: Ausbilder, Beobachter, N-Schiedsrichter
  • Ausbildung: Ausbilder, Beobachter, Schiedsrichter 
  • Schiedsrichter-Kontingente der Vereine
  • Lizenzverwaltung
  • Schiedsrichterordnung (SRO) und Durchführungsbestimmungen (DFB) der RSK
Stellv. Leiter der RSK
Tim Galetzka
 
 
 
mobil: +49 (0)172 7391369
skype: Saalebiber 
mail: t.galetzka@floorball.de

Aufgabenbereiche:

  • Schiedsrichter-Ansetzungen Schiedsrichter
  • Ansprechpartner für N-Schiedsrichter
  • Betreuung der Spitzengruppe und des Förderkaders der Spitzengruppe
  • Verwaltung der Headsets
  • Erstellen und Aktualisieren von Weisungen
Mitarbeiter der RSK
Miro Siljamo
 
 
 
mobil: +49 (0)151 42544838
skype: / 
mail: m.siljamo@floorball.de

Aufgabenbereiche:

  • internationaler Austausch
  • Ansprechpartner für den Weltverband IFF
  • Erstellen und Aktualisieren von Weisungen
Mitarbeiter der RSK
Luca Schmitz
 
 
 
mobil: +49 (0)171 8070152
skype: / 
mail: l.schmitz@floorball.de

Aufgabenbereiche:

  • Erstellen und Pflegen des Fragenkataloges für Schiedsrichterkurse
  • Verwaltung der Headsets
  • Koordination der Sperrtermine und Sperrteams
  • Videoanalyse für Kursbeispiele
Mitarbeiter der RSK
Florian Bobbe
 
 
 
mobil: /
skype: Florian Bobbe
mail: f.bobbe@floorball.de

Aufgabenbereiche:

  • Erstellen und Pflegen des Fragenkataloges für Schiedsrichterkurs
  • Erstellen und Pflegen des Regelwerkes
Mitarbeiter der RSK
Volker Justen
 
 
 
mobil: /
skype: /
mail: v.justen@floorball.de

Aufgabenbereiche:

  • Ansprechpartner für die Landesverbände
  • Ansprechpartner für L-Schiedsrichter
  • Lizenzverwaltung
Mitarbeiter der RSK
Christian Baureis
Nordstraße 3
34513 Waldeck-Freienhagen
 
mobil: +49 (0)171 2007075
skype: /
mail: c.baureis@floorball.de

Aufgabenbereiche:

  • RSK-Finanzen
Mitarbeiter:in der RSK
Du?

Folgende Stelle wird aktuell ausgeschrieben (01.06.2021):

 



Aufgabenbereiche:

  • Vorbereitung der Schiedsrichterichterkurse der Landesverbände
  • Pflegen von Kursinhalten
  • Erstellen eines Leitfadens für die Kursdurchführung
Mitarbeiter:in der RSK
Du?

Weitere Stellen sind aktuell hier ausgeschrieben:

[zu den Stellenausschreibungen]

RSK Regeländerungen.xlsx

Kategorien:
1 = Textänderungen, Präzisierungen, vermeintliche Regeländerungen
2 = einfache technische Änderungen, weitgehend selbst erklärend
3 = inhaltliche Änderungen mit Auswirkung auf das Spiel
4 = komplexe Änderungen mit hohem Erklärungsbedarf
Kategorie 1: 
2.1.1  / 7.3.3Signal
Keine Änderung! In dem Moment, in dem ein Schlusssignal (Sirene, Pfiff) beginnt, ist der Spielabschnitt oder das Spiel beendet. Keine Änderung, lediglich eine andere Positionierung innerhalb des Regelwerks. Diese Regel geht von funktionierendem Signal aus.
4.5Schutzausrüstung
Ergänzung der Überschrift. Inhalt siehe unten bzgl. 4.5.1 und 4.5.2.
5.2.5 a)technische Ausführung eines Bully
Keine Änderung! Lediglich sprachliche Präzisierung, wie ein Bully auszuführen ist.
5.3.6außergewöhnliche Situation
Keine Änderung! Ein weiteres Beispiel wurde hinzugefügt.
5.7.1 / 6.5.1Stockvergehen
Keine Änderung! Wir haben nur den Anglizismus „Foul“ durch „Vergehen“ ersetzt. Dennoch aufgepasst: Nach wie vor werden hier die Vergehen am Stock beschrieben, nicht Vergehen mit dem Stock. Für diese gibt es z.B. die Regelpunkte Hoher Stock, Gefährliches Spiel oder Stockschlag.
5.7.4 / 6.5.3Fußspiel
Keine Änderung! Präzisierung, dass das Bein unterhalb des Knies sozusagen zum Fuß dazugehört, was dieses Vergehen betrifft.
5.7.18„Rückpass“
Keine inhaltliche Änderung! Da nicht der passende Feldspieler, sondern der aufnehmende Torhüter das Vergehen begeht, wurde das Vergehen in „Spielverzögerung (Ballaufnahme durch Torhüter)“ umbenannt. Dies entspricht auch der Logik des schon immer hierfür verwendeten Zeichens 924 (Spielverzögerung). Außerdem soll so deutlich werden, dass der Torhüter dieses Vergehen nicht nur bei einem Rückpass im engeren Sinne begehen kann, sondern z. B. auch, wenn er den Ball seinem Mitspieler vom Blatt nimmt. Es ist nur dann ein Vergehen, wenn der Ball Hand oder Arm des Torhüters berührt. 
6.3.1 / 6.6.1 / 6.9.1Numerische Unterzahl
Keine Änderung! Die Aussage wurde sprachlich vereinfacht.
6.5.9Entgegennahme eines Stocks
Keine inhaltliche Änderung! Diese Regel gilt nur für einen eingewechselten Spieler – auch, wenn er sich außerhalb der Bande befindet. Bislang konnte es theoretisch auch für Spieler auf der Wechselbank zur Anwendung kommen, wenn sie sich z.B. von außerhalb einen anderen Stock geben ließen. Dieses Missverständnis sollte ausgeräumt werden. Leider ist es im Regelwerk nun nicht weniger missverständlich. Es ist definitiv nicht so zu verstehen, dass man nur einen Fuß außerhalb der Bande stellen muss, um die Regel zu umgehen!
6.10.1 a)Unsportliches Verhalten
Keine Änderung! Verdeutlichung, dass nur Beispiele angeführt werden und auch andere Fälle vom Schiedsrichter als „unsportlich“ geahndet werden können.
7.2.3falsch nummerierter Spieler
Wenn ein Spieler mit der falschen Nummer im Bericht eingetragen wurde, geht das Regelwerk von einem Versehen aus, das ohne viel Federlesens korrigiert werden soll. Muss also nicht explizit erwähnt werden.
7.3.8 (alt)Tor nach Abfälschen durch Schiedsrichter
Keine Änderung! Paragraph zwar gestrichen, aber es gilt ohnehin 5.3.6.
Kategorie 2:
1.5.1  SkizzenStrafbankzone
Definition einer Strafbankzone. Leider wird nicht klar, was bei Verstößen (Verlassen der Strafbank außerhalb der Zone) entschieden werden soll. Regel 6.5.18 (unkorrektes Verlassen der Strafbank) greift hier nicht. Sollte ein Spieler geringfügig außerhalb der Markierungen auf das Spielfeld zurückkehren, belassen wir es beim Ermahnen. Ist die Abweichung erheblich (im Sinne von mehreren Metern und dem Versuch, einen Vorteil zu erlangen), kann dies als planmäßiges Stören ausgelegt werden. 
4.5.1sichtbare Kleidung
Unterhalb der Teamkleidung getragene Kleidung darf i. d. R. nur die Hauptfarbe des Trikots oder der Hose besitzen; dies kann vom zuständigen Verband anders geregelt werden. Im Zweifel entscheidet der Schiedsrichter, ob er etwas zulässt oder nicht. Schweiß- oder Stirnbänder, Ellenbogen- oder Knieschoner sind von dieser Regel nicht betroffen.
4.5.2Schutzbrille
Eine Schutzbrille muss das CE-Zeichen besitzen und sollte für die Benutzung im Rahmen des Floorballsports gekennzeichnet sein (z.B. „for Floorball use“). Technische Änderungen an der Brille sind verboten; sie darf bemalt oder beschriftet werden. Außer Floorball-Schutzbrillen dürfen nur Sportbrillen (i.d.R. mit geschliffenen Gläsern) verwendet werden. Wenn ein Spieler während des Spiels seine Brille verliert, darf er –wie beim Verlieren eines Schuhs – bis zur nächsten Unterbrechung weiterspielen; dann muss er seine Brille wieder an sich nehmen. Ein eingewechselter Spieler darf seine Brille nur in der vorgesehenen Weise tragen, also nicht z.B. in die Haare gesteckt oder in der Hand.
4.10.2Kontrollen
Der Kapitän darf auch die Kontrolle der Zertifizierungsmarke auf Stock oder Helmgitter einfordern. Für diese Punkte müssen die Schiedsrichter dem Wunsch Folge leisten. Alle anderen Ausrüstungsgegenstände darf der Kapitän ebenfalls bemängeln, die Schiedsrichter entscheiden aber selbst über eine mögliche Kontrolle. Dies gilt auch für die geforderte Marke auf Schutzbrillen.
6.1.2a)Strafe bei Penaltyschießen
Wer beim Penaltyschießen eine Strafe erhält, nimmt daran nicht mehr teil (2.4.1), muss aber auch nicht auf die Strafbank.
6.1.2b)MS 2
Ein (evtl. nur angeblich) verletzter Spieler, der sich auf der Strafbank vertreten lässt, spielt wieder mit, bevor die Strafe seines Stellvertreters abgelaufen ist => höhere Bestrafung, nun gilt es als planmäßiges Stören (MS2).
6.2.2Entscheidung
Bei gleich langen und gleichzeitig ausgesprochenen Strafen entscheiden die Schiedsrichter über die Reihenfolge der Messung, nicht mehr der Kapitän.
6.5.19a)Wiederholte Vergehen 
Wiederholte Vergehen (Team) dürfen (wieder) als solche bezeichnet werden. Zeichen 923 wurde wieder eingeführt.
6.10.1 b)zu viele Betreuer
Das Beispiel, zu viele Betreuer in der Wechselzone haben zu können, hatte zu Verwirrung geführt. Es gilt als einzige Regel: Jeder, der sich in der Wechselzone aufhält, muss als Spieler oder Betreuer auf dem Spielberichtsbogen eingetragen sein. Wer nicht eingetragen ist, gilt als nicht notierter Spieler/Betreuer, wofür eine MS 1 vorgesehen ist. 
6.15.5planmäßiges Stören
Als planmäßiges Stören gilt nun auch:
ein verletzter Spieler, der auf der Strafbank ersetzt wird, nimmt am Spiel teil, bevor seine Strafe abgelaufen oder erloschen ist.
Vergehen während eines Strafschusses aus der Strafbankzone heraus (egal von welchem Team, ob von Spielern oder Betreuern)
wenn ein Spieler oder Betreuer absichtlich gegen die Bande tritt, auch von außerhalb des Spielfelds, so dass das Spiel beeinflusst wird. Nicht zu verwechseln mit 6.10.1 – dort keine Beeinflussung des Spiels, sondern Frustäußerung!
7.2.1Tor verschoben
Es spielt keine Rolle, wer das Tor verschoben hat, damit ein Tor korrekt erzielt sein kann.
Kategorie 3:
5.2.5 b)  5.7.16fehlerhafte Ausführung Bully
Bully: falls unkorrekt ausgeführt bzw. fehlerhafte Positionierung etc. 🡪 Freischlag für Gegner. Die Schiedsrichter sollen mit einem Dreifachpfiff die Situation eindeutig unterbrechen und dann den Freischlag anzeigen. Dies gilt bereits für den Bully zu Spielbeginn. Generell ist hier Fingerspitzengefühl angesagt! In der Regel nur in Situationen anwenden, in denen bisher Spieler ausgetauscht wurden.
5.3.10  5.7.19  6.1.1abseits des Spielgeschehens
„Im Zusammenhang mit dem Spielgeschehen“ bzw. „abseits des Spielgeschehens“ wurde abgeschafft. Wird das Spiel wegen eines Vergehens unterbrochen, geht es nach Aussprache einer Strafe also immer mit Freischlag am Ort des Vergehens weiter. Beispielsweise beim Reklamieren von der Wechselbank aus: direkt vor der Wechselbank. Ereignet sich ein Vergehen während einer Spielunterbrechung, geht es entsprechend des Unterbrechungsgrunds weiter (z. B. Einschlag). Ungeachtet dessen gelten in diesem Zusammenhang alle gewohnten Regeln zum Aufschieben einer Strafe.
5.7.12Hochspringen
Hochspringen und Ball spielen ist erlaubt, sofern Ball unterhalb der Kniehöhe des stehenden Spielers gespielt wird. Dies ermöglicht Torschuss- und Verteidigungsaktionen bis hin zu „Hechtsprüngen“. Achtung: Regeln bzgl. Bodenspiel gelten weiterhin!
5.7.22  6.5.15Handspiel, Kopfspiel
Absichtliches Handspiel gibt nach wie vor 2‘, absichtliches Kopfspiel nur noch Freischlag. Nur aktives Kopfspiel wird geahndet, dazu zählt aber auch das Nicht-Ausweichen, wenn die Möglichkeit besteht.
6.5.14Bodenspiel
Bodenspiel kann auch dann gegeben werden, wenn der betreffende Spieler den Ball nicht berührt hat. 
Entscheidendes Kriterium ist die Frage, ob er das Spiel beeinflusst. Dies meint beispielsweise die Verteidigungsaktion, die den Angreifer zwingt, eine Aktion anders auszuführen, weil ein Verteidiger flach auf dem Boden liegt. Oder ein Verteidiger rutscht in einen angesetzten Schuss. Bislang musste der Verteidiger angeschossen werden – nun nicht mehr. 
6.7.1Stockschlag
Erste Botschaft: Es wird nicht mehr automatisch mit einer 5‘-Strafe geahndet, wenn ein Spieler einen anderen am Kopf trifft. Leichtes Streifen (etwa beim Umsetzen des Stocks über den Kopf) oder wenn der Gegner seinen Kopf unter Hüfthöhe hatte, kann nun auch als gefährliches Spiel (2‘, 6.5.4) ausgelegt werden. 
Zweite Botschaft: Der Fokus wird zum einen vom Kopf auf den ganzen Körper gelenkt, zum anderen muss der andere Spieler nicht unbedingt getroffen werden. Theoretisch war das zwar schon immer so, aber die IFF möchte ein rigoroseres Vorgehen bei gefährlichen Aktionen mit dem Stock.
6.13.5gefährlicher Körpereinsatz
Auf den ersten Blick würde diese Änderung in Kategorie 1 passen: Die Erklärung, was unter gefährlichem Körpereinsatz zu verstehen ist, wurde zwar verändert, aber eigentlich war die neue Variante mit dem alten Text auch schon abgedeckt. Was die IFF erreichen möchte: Indem sich der Wortlaut nun fast nicht mehr von der Beschreibung der 5‘ für Überharten Körpereinsatz (6.7.4/5) unterscheidet, soll der Spielraum für Schiedsrichter erweitert werden. Es ist unmöglich, sprachlich eine scharfe Grenze zwischen der 5‘ und der MS 1 zu ziehen. Wir gehen daher konform mit der Schweizer Erklärung:
Merkmale für 6.13.5 / MS 1:
äußerst grobes Körpervergehen („alles wird unternommen, um den Spieler zu stoppen“)
Verletzung wird in Kauf genommen, aber nicht beabsichtigt („fahrlässig“)
Aktion gilt der Spielsituation, nicht dem Gegner als Person 
Unterscheidungsversuche:
5‘, überharter Körpereinsatz: bei „nur“ zerstörerischer Verteidigungsaktion, starkem Körpereinsatz
MS 3, brutales Vergehen: gilt dem Gegner als Person, kann sowohl in Spielsituation als auch abseits des Spielgeschehens erfolgen; z.  B. Faustschläge, heftige Tritte
7.2.2  7.3.2  7.3.6 (alt)Fußtor
Wenn der Ball absichtlich mit dem Körper gespielt (inkl. Fuß, = „kicken“) wird – hierzu zählt auch ein eindeutiger Fußpass – und danach ins gegnerische Tor gelangt, zählt das Tor nicht. Und zwar auch dann nicht, wenn durch den Gegner, dessen Ausrüstung oder den Körper des Mitspielers abgefälscht wurde. Einzige Ausnahme: wenn der Ball den Stock eines Mitspielers berührt hat (in regelkonformer Höhe) – dann wird das Tor diesem Mitspieler zugeschrieben, der kickende Spieler erhält den Assist.
7.3.5Tor durch Torhüter
Ein Auswurf (oder Kicken) eines Torhüters kann nicht mehr zu einem Tor führen. Einzige Ausnahme ist, wenn der Ball den Stock eines Mitspielers berührt hat (in regelkonformer Höhe) – dann wird das Tor diesem Mitspieler zugeschrieben, der Torhüter erhält den Assist.
Kategorie 4:
5.7.21Spielverzögerung
Spielverzögerung eines Teams bedeutet nun auch Spielverschleppung durch passives Spiel. Die IFF macht in ihrem „IFF Way of refereeing book 2“ klar, dass damit nicht ein kurzzeitiges Aufhalten mit dem Ball hinter dem eigenen Tor gemeint ist, sondern systematisches passives Spiel insbesondere (also nicht nur!) hinter dem eigenen Tor. Der Fokus liegt auf passiv, nicht defensiv. Das taktische Mittel, hinter dem eigenen Tor die Situation kurz zu beruhigen, um dann einen Angriff auszulösen, ist völlig in Ordnung. Wenn das Team angegriffen wird und das Tor als Bollwerk zur Verteidigung nutzt, gilt dieser Paragraph ebenfalls nicht. Im Fokus stehen besonders Situationen, in denen beispielsweise ein Team in Überzahl spielt und nur die Zeit herunterlaufen lassen will. Ein Team in Unterzahl, das nicht angegriffen wird, soll zwar ebenfalls nicht inaktiv bleiben, hier soll jedoch sehr viel mehr Passivität zugelassen werden.
Zunächst soll eine Ermahnung erfolgen!
5.8.1 Strafschuss
5.8.2  1. Ahndung: 
5.8.3  Für ein Vergehen, das zu einem Strafschuss führt, wird keine 2-Minuten-Strafe mehr vergeben. Auch dann nicht, wenn das Vergehen normalerweise zu einer 2-Minuten-Strafe führen würde.
5.8.4 Höhere Strafen werden auch weiterhin vergeben.
5.8.52.  Ausführung:
5.9.1  Spieler ODER Ball müssen sich aufs Tor zubewegen. Das Zurückziehen ist also erlaubt, solange der Spieler vorwärts läuft; und solange der Ball vorwärts rollt, darf der Spieler sich bewegen, wie er möchte. Der Strafschuss ist wie bisher beendet, wenn Torhüter oder Tor berührt worden sind oder die verlängerte Torlinie überquert worden ist.
6.3.1  Sprachlich präzisiert, aber nicht geändert wurde der Beginn eines Strafschusses.
6.4.1  Vergehen seitens des Torhüters während eines Strafschusses im laufenden Spiel führen zu einem erneuten Strafschuss und zur Bestrafung des Torhüters analog zu den Regeln des laufenden Spiels (nicht (!) während einer klaren/sich anbahnenden Torsituation). Es gilt daher die Vorteilsregel: Falls der Schütze den Strafschuss, während dem das Vergehen begangen wird, erfolgreich mit einem korrekten Tor beenden kann, werden neuer Strafschuss und mögliche 2-Minuten-Zeitstrafe gegen den Torhüter nicht ausgesprochen.
6.5.19 b) 6.5.27 (alt)  Im Falle einer 2-Minuten-Strafe gegen den Torhüter wird dieser von einem Feldspieler seines Teams auf der Strafbank vertreten. Der Ausgang des neuen Strafschusses hat keine Auswirkung auf diese Strafe.
6.18 (alt)
RSK-WeisungWährend des Penaltyschießens gibt es eine andere Konsequenz: Wdh. des Strafschusses und der Torhüter ist vom weiteren Penaltyschießen ausgeschlossen.
3. aufgeschobener Strafschuss:
jedes Vergehen, das während eines aufgeschobenen Strafschusses am angreifenden Team begangen wird, gilt als wiederholtes Vergehen und wird mit mindestens 2‘ bestraft. 
die Grenze, wie viele Strafen in einer Torsituation aufgeschoben werden können, ist aufgehoben – mit anderen Worten: wenn ein Strafschuss aufgeschoben wird, können noch einige wiederholte Vergehen begangen werden. Dies betrifft ggf. auch denselben Spieler.
4. Auswirkung auf 2-Minuten-Strafen:
Ein Strafschuss hat nichts mehr mit 2-Minuten-Strafen zu tun. Dies bezieht sich nicht nur auf die Verursachung, sondern auch auf ein Tor durch Strafschuss. Weder eine bereits laufende 2-Minuten-Strafe noch eine aufgeschobene 2-Minuten-Strafe (vor oder nach dem Vergehen, das zum Strafschuss führt), werden von einem Tor durch Strafschuss berührt.
Werden ein Strafschuss und ein oder mehrere Strafen aufgeschoben, und das gefoulte Team kann dennoch ein Tor erzielen, erlischt lediglich der aufgeschobene Strafschuss.
Im nachfolgenden Bereich finden Sie die aktuellen Kurstermine der RSK von Floorball Deutschland:

aktuell noch keine Termine für 2021

Die Ausbildung der Schiedsrichter für den nationalen Spielbetrieb erfolgt direkt über Floorball Deutschland (N-Kurse). Schiedsrichter für den Landesverbandsspielbetrieb werden in regionalen Kursen der Landesverbände angeboten (L-Kurse). Alle Kurse werden in der Zeitspanne vom 1.5. bis 15.10. eines Jahres angeboten, die erworbene Lizenz gilt für die im jeweiligen Jahr beginnende Saison. Nähere Informationen, auch zum Folgenden, bieten die Schiedsrichterordnung (SRO) und ihre Durchführungsbestimmungen (DFB) von Floorball Deutschland.



N-Kurse

In den Bundesligen und bei Deutschen Meisterschaften sollen die Spiele von Schiedsrichtern geleitet werden, die ihre Lizenzen auf nationaler Ebene erworben haben. Zudem benötigen Bundesligavereine für ihre Teilnahme am nationalen Spielbetrieb ein bestimmtes Kontingent an Schiedsrichtern. Die hierfür jeweils erforderlichen N-Lizenzen (N4 bis N1) können in einem Theorie- oder einem Praxiskurs erworben werden: Theoriekurse finden an verschiedenen Orten in Deutschland verteilt statt und beinhalten neben Regelkunde vor allem eine Schwerpunktsetzung für die kommende Saison. Praxiskurse bieten eine interessante Alternative, seine Lizenz im Rahmen eines ausgesuchten Turniers oder einer DM zu erwerben. Dort werden die Schiedsrichter von erfahrenen Beobachtern gecoacht.



⇒ Übungstest zur Vorbereitung auf die N-Kurse



L-Kurse

Die Landesverbände von Floorball Deutschland bieten – je nach eigenem Bedarf – Grund-, Jugend- und Fortbildungskurse an. Die dort erworbenen Lizenzen gelten zwar deutschlandweit, sind aber nur in den regionalen Ligen gültig und berechtigen nicht zur Meldung als Kontingentschiedsrichter für die Bundesligen.
Der zweitägige Grundkurs (G-Kurs) ist der erste Kurs für alle, die ins Schiedsrichterleben einsteigen wollen. Sie erwerben dort in der Regel eine L2-Lizenz. Ab dem Folgejahr kann man diese in einer eintägigen Fortbildung (F-Kurs) verlängern oder bis zur höchsten regionalen Lizenzstufe (L1) aufwerten. Daneben bieten eintägige Jugendkurse (J-Kurse) für unter 16-jährige Teilnehmer die Möglichkeit, in einem sehr praxisorientierten Kurs eine LJ-Lizenz zu erhalten. Mit ihr dürfen nur Spiele in den Jugendligen geleitet werden. Die Möglichkeit zum Erwerb der LJ steht neben den Jugendlichen aber auch Eltern oder Betreuern offen.



⇒ Fragenkatalog zur Vorbereitung auf die L-Kurs-Tests

In Ausbilderseminaren werden die Teilnehmer darauf vorbereitet, ihrerseits Schiedsrichter auszubilden. Hierfür ist zunächst ein Ausbilder-Grundkurs zu absolvieren, in dem Unterrichtsdidaktik und Kursorganisation zentrale Rollen spielen. Erfahrene Ausbilder besuchen zur Auffrischung ihrer Lizenz in der Regel alle zwei Jahre eine Ausbilderfortbildung. In einem sogenannten Regeljahr – wenn die IFF im vierjährigen Turnus eine Überarbeitung des Regelwerks veröffentlicht – müssen grundsätzlich alle Ausbilder einen Kurs besuchen. Grundvoraussetzung, um Ausbilder werden zu können, ist mindestens eine eigene L1-Schiedsrichterlizenz. Alle weiteren Voraussetzungen und Details sind in der SRO und ihren DFB zu finden.


Im nachfolgenden Bereich stellt die RSK von Floorball Deutschland alle Personen vor, die im Besitz einer gültigen Ausbilder- oder Beobachterlizenz sind:



Ausbilder

NameRegionLizenz
Arras, PatrickSüdA3
Blanke, MartinOstA3
Bobbe, Florian
OstA3
Boßdorf, Christian
OstA3
Brandt, Jan
OstA3
Döring, Sebastian
OstA2
Ehebrecht, Steven
Ost
A2
Ewering, Jonas
West
A4
Franke, René
Ost
A3
Fuß, Martin
Süd
A4
Göbel, Christian
Süd
A3
Haas, Thomas
Süd
A2, A1
Heymann, Jens
Ost
A3
Hoffmann, Jan
Nord
A2
Kaiser, Till
Ost
A3
Kalow, Steffen
Ost
A2
Katschke, Sebastian
Süd
A2, A1
Keil, Christian
Ost
A3
Koch, Michael
Ost
A3
Kroll, Alexander
Süd
A3
Kudella, Patrick
Süd
A4
Lachenmaier, Michael
Nord
A2
Lachnit, David
Ost
A3
Marquardt, Sascha
Ost
A3
Matschke, Sven
Ost
A4
Meißner, Steve
Ost
A3
Mieloch, Fabian
-A3
Neitzel, Dario
Ost
A4
Niesing, Matthias
West
A2
Pohl, Kevin
Ost
A4
Potthoff, René
Nord
A2
Sell, Fabian
Nord
A3
Sperber, Jan
Nord
A3
Sporbeck, Katharina
Süd
A4
Streckfuß, Martin
Ost
A3
Stubbe, Benedikt
Nord
A3
Tölzer, Markus
West
A3
Tölzer, Anke
West
A4
Trick, Marco
Süd
A4
Vietze, Markus
Ost
A4
Voigt, Torsten
Ost
A3
Volling, Michael
Nord
A3
Weicht, Gregory
Ost
A3
Wenner, Charlotte
Süd
A4
Wetteroth, Jürgen
Süd
A3
Witte, Francesco
Nord
A3
Wulf, Dominik
West
A3
Zoberbier, JensOstA3

Kurse für Beobachter sind derzeit in Planung: Hier soll in die Grundlagen der Schiedsrichterbeobachtung eingeführt werden.



Alle aktuellen Beobachter:

Beobachter

NameRegion
Aho, Pasi
Süd
Börner, Robert
Ost
Döring, Sebastian
Ost
Ehebrecht, Steven
Ost
Exner, Stefan
Ost
Galetzka, Tim
Ost
Garre, Frederik
West
Haas, Thomas
Süd
Heuer, Jörg
Nord
Hoffmann, Jan
Nord
Hofmann, Oliver
Ost
Kalow, Steffen
Ost
Katschke, Sebastian
Süd
Lachenmaier, Michael
Nord
Lemme, Sven
Ost
Matijasevic, Davor
West
Neitzel, Dario
Ost
Niesing, Matthias
West
Potthoff, René
Nord
Schnelle, Toni
Ost
Siljamo, Miro
Nord

Im nachfolgenden Bereich stellt die RSK von Floorball Deutschland Schiedsrichter und Observer vor, die neben ihrer nationalen Tätigkeit auch international für die IFF nominiert sind/waren.


Sebastian Döring & Steffen Kalow


Beide sind seit 2006 zusammen als Schiedsrichterduo in Deutschland unterwegs. Bereits 2 Jahre später schafften sie den Sprung auf die nationale Ebene und sind seitdem regelmäßig im Einsatz. Nach der Etablierung im Spielbetrieb, wo beide beispielsweise in der Saison 2010/11 zwanzig Spiele zusammen leiteten, folgte im Sommer 2011 der nächste wichtige Schritt zur internationalen Karriere. Als Mitglieder der „IFF Referee Development Group“ schnupperten sie erstmals bei den Czech Open internationale Luft. Neben den geleiteten Bundesligafinals und dem Final Four 2010 ein absolutes Schiedsrichterhighlight, wie beide stets betonen. Am 6. Mai folgte schließlich der bislang größte Schritt, das Central Board der IFF bestätigte beide als Internationales Schiedsrichterpaar für Floorball Deutschland. In den kommenden Monaten möchten beide laut eigenem bekunden „an möglichst vielen internationalen Turnieren teilnehmen, neue Teams und Spielweisen kennenlernen um Erfahrungen zu sammeln und die eigenen Fähigkeiten weiter zu verbessern“.


Jörg Heuer / Steven Piroun


Beide Schiedsrichter starteten ihre Karriere zu Beginn getrennt. Im Jahr 2005 liefen beide erstmals zusammen auf nationaler Ebene auf und erreichten in den kommenden Jahren alle Auszeichnungen, die nur möglich sind. So pfiffen beide in mehr als 100 Spielen unter anderem mehrere Ligafinals und Pokalspiele. Als zweites deutsches Schiedsrichterduo waren beide von 2006 bis 2010 für die IFF nominiert und leitete mehrere internationale Turniere. Als erstes Deutsches Paar wurden sie für eine WM nominiert und kamen Insgesamt auf über 40 internationale Einsätze, vorwiegend im Damenbereich. Im Sommer 2010 legten beide ihre internationale Karriere nieder, hauptsächlich weil sich auf Grund der weiten Entfernung kaum gemeinsame Ligaspiele realisieren ließen. Beide geben ihre gesammelte Erfahrung derzeit als Observer, und mit neuen Partnern auch als Schiedsrichter, weiterhin in Deutschland an die nächste Generation der Unparteiischen weiter.


Georg Jahn


Georg Jahn ist seit der Saison 2011/12 für die IFF als Schiedsrichterbeobachter nominiert. Er gibt den Unparteiischen bei Turnieren Hinweise und Tipps zur Verbesserung, sammelt aber auch wichtige Konzepte für den Deutschen Verband. Auf nationaler Ebene startete er in der Saison 08/09 erstmals mit Schiedsrichterbeobachtungen und kommt seither auf weit mehr als 100 observierte Partien. Im Sommer 2009 nahm er zudem an einer Fortbildungsmöglichkeit in der Schweiz teil und leitet seitdem den Beobachtungssektor von Floorball Deutschland. Der bisher größte Schritt erfolgte im Mai 2012, als er zum ersten mal von der IFF für ein internationales Event nominiert wurde und den Schiedsrichtern bei der U19 Damen-WM in Nitra (Slovakei) zur Seite stand.

Diese Seite beinhaltet die aktuellen (Regel-) Weisungen der Regel- und Schiedsrichterkommission von Floorball Deutschland.



Diese stellen eine Erweiterung des derzeit gültigen Regelwerks dar und gelten bundesweit, sofern dies nicht abweichend vermerkt ist.



⇒ Weisungen zum Spielbetrieb